Notruf

112

Notfallpraxis im
Sankt Marien Ärztehaus

Mülheimer Straße 37

40878 Ratingen

0 21 02 - 700 64 99

Sankt Marien Krankenhaus
Werdener Straße 3
40878 Ratingen

0 21 02 – 851 0

Herzsymposium "Angina pectoris - Aktuelle Therapie der koronaren Herzerkrankung"

Aufgrund der strengen Hygienemaßnahmen und dadurch beschränkten Teilnehmerzahl haben alle Interessierten im Nachgang die Möglichkeit, einen Video-Mitschnitt der Veranstaltung online anzusehen.

In den vergangenen Monaten trauten sich viele Menschen nicht zum Arzt oder ins Krankenhaus. Teilweise mit ernsthaften Erkrankungen. Angina pectoris (so genannte Brustenge) ist ein Schmerz mit Engegefühl in der Brust. Dieses Symptom kann auf eine schwerwiegende Erkrankung hindeuten. Untersuchungen sind notwendig, um die zugrunde liegende Erkrankung feststellen zu können. Die Ursachen für Brustschmerzen sind vielfältig und reichen von unspezifischen Beschwerden ohne Krankheitswert über Baucherkrankungen, deren Schmerzen in die Brustregion ausstrahlen, bis hin zu weiteren sehr schweren Erkrankungen wie Lungenembolie oder Einriss der Aorta (Hauptschlagader).

Hinter der eigentlichen Angina pectoris steckt eine Sauerstoff-Unterversorgung des Herzens. Durch Arteriosklerose kommt es zu einer Verengung der Herzkranzgefäße. Die Folge kann ein Herzinfarkt sein.

„Bei Brustschmerzen sollten Patienten keine Zeit verstreichen lassen und einen Arzt aufsuchen. Eine gründliche Untersuchung ist zwingend erforderlich. Zunächst gilt es, die Ursache der Beschwerden herauszufinden. Dafür werden Untersuchungen, wie die körperliche Befunderhebung, EKG (Elektrokardiogramm), Ultraschall und Kontrastmitteluntersuchung der Herzkranzgefäße durchgeführt. Zudem werden die Symptome und deren Auftreten, Vorerkrankungen und die Lebensweise durch den Arzt erfragt“, erklärt Dr. Markus Freistühler, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Sankt Marien Krankenhaus.

Die Koronare Herzkrankheit ist durch Ablagerungen im Inneren der Blutgefäße, eine sogenannte Arteriosklerose, bedingt. Der Herzmuskel wird hauptsächlich über zuführende Herzkranzarterien versorgt. Bei einer Verengung der Herzkranzgefäße ist die Blutzufuhr zum Herzmuskel vermindert, sodass das Herz zu wenig Sauerstoff bekommt. Das macht sich als Brustschmerz und Brustenge bemerkbar. Die Schmerzen können durch eine körperliche Belastung ausgelöst werden, da das Herz bei körperlicher Belastung vermehrt Sauerstoff benötigt, können die Schmerzen dadurch ausgelöst werden. Aber auch Einflüsse wie Stress oder Kälte können den Brustschmerz hervorrufen.

Das Sankt Marien Krankenhaus ist auf die Diagnose bei Angina pectoris spezialisiert. Freistühler: „Als zertifizierte Brustschmerz-Ambulanz betreuen wir Patienten mit neu aufgetretenen oder akuten, unklaren Brustschmerzen. Anhand standardisierter Abläufe überprüfen wir innerhalb kürzester Zeit, ob eine lebensbedrohliche Herzerkrankung hinter den Brustschmerzen steckt. Ziel ist es, beispielsweise einen Herzinfarkt schnell zu erkennen und die notwendigen Maßnahmen einleiten zu können.“

In der Patienteninformationsveranstaltung stehen die Therapiemöglichkeiten nach neusten Erkenntnissen und Richtlinien im Vordergrund.

Freistühler: „Ich freue mich außerordentlich, dass wir unser Herzsymposium auch in diesem besonderen Jahr wieder durchführen und top Experten für die Vorträge gewinnen konnten.“

Individuelle Fragen an die Experten können am Ende der Veranstaltung gestellt werden.

Programm: 

  • Sylvia Kaniewska (Sankt Marien Krankenhaus Ratingen): Akuter Brustschmerz – Ursachen und Einsatz des Herzkatheters
  • Dr. Thomas Schmitz (Elisabeth-Krankenhaus Essen): Herzkatheter – Welche Möglichkeiten gibt es?
  • Prof. Dr. Markus Kamler (Universitätsmedizin Essen, Herzchirurgie Huttrop): Bypass-Chirurgie – Keine Angst vor der Operation!
  • Dr. Markus Jochims (Praxis für Kardiologie Ratingen): Konorare Herzerkrankung – Langzeitbehandlung und Kontrollen
  • Moderation: Dr. Markus Freistühler (Sankt Marien Krankenhaus Ratingen)

Begrenzte Teilnehmerzahl aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen:

Anmeldung unter 02102 851-4205 (Sekretariat der Klinik für Innere Medizin)

Eine Woche nach der Veranstaltung wird ein Video-Mitschnitt der Veranstaltung auf der Website des Sankt Marien Krankenhauses www.sankt-marien-ratingen.de zur Verfügung gestellt.