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Neue Technik für das Labor!

Das Labor-Team freute sich sehr über die Errungenschaft des neuen Blutbildgeräts, durch das es nun noch schneller unterwegs ist.

Doch was passiert eigentlich genau mit meinem Blut? Hast Du Dich das nach einer Blutabnahme schon einmal gefragt?

Bei unseren Patienten nehmen wir regelmäßig Blut ab. Dieses Blut kommt dann in unser hauseigenes Labor. Es hat also keine weite Reise vor sich, sondern wird direkt vor Ort ausgewertet. Nur bei speziellen Untersuchungen geben wir Dein Blut zur Untersuchung außer Haus.

Die häufigste Untersuchung, die wir vornehmen, ist das „Blutbild“. Jetzt haben unsere Kolleginnen aus dem Labor ein neues Gerät erhalten, welches vollautomatisiert die unterschiedlichen Parameter auswertet.

Blut beinhaltet verschiedene Arten von Zellen, welche in unterschiedlichen Mengen vorhanden sind. Beim Blutbild werden die drei Zellarten: Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten unterschieden, sowie der rote Blutfarbstoff Hämoglobin kontrolliert.

Nun bedeutet die Anfertigung eines Blutbilds mit dem neuen Gerät aber nicht nur zurücklehnen und abwarten. Vielmehr hieß es erstmal büffeln. Die MTLAs (Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentinnen) mussten zunächst den Umgang mit dem neuen Gerät erlernen. Denn die Befunde zu deuten, ist eine kleine Wissenschaft für sich und bedarf Erfahrung und Fachwissen. Doch auch durch die gute Zusammenarbeit zwischen der betreffenden Abteilung im Haus und dem Hersteller, kam es zu einer raschen Umsetzung der neuen Technik.

Die einzelnen Parameter müssen schließlich richtig eingeordnet und im Notfall direkt an den behandelnden Arzt weitergegeben werden.

Sollte beispielsweise ein zu niedriger Hb-Wert (Hämoglobin) festgestellt werden, heißt es: SOFORT HANDELN. Denn dieser ist ein Hinweis auf eine innere Blutung und damit ein lebensbedrohlicher Zustand. Dann wird schnell zum Telefonhörer gegriffen, damit der Arzt umgehend die richtige Therapie einleiten kann.

Glücklicherweise ist dies nur eine Ausnahme und die Ergebnisse werden im Regelfall automatisch in die digitale Patientenakte eingefügt und stehen so für die weitere Behandlung zur Verfügung.