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Sankt Marien Krankenhaus
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Wer verbirgt sich hinter diesem Gesicht?

Heute möchte das Sankt Marien Krankenhaus Ihnen Susanne Hildebrandt vorstellen. Die Mettmannerin ist seit 2003 bei im Krankenhaus tätig. Die gelernte Medizinisch-technische Assistentin war lange Zeit im Labor beschäftigt, bis sie im Jahr 2015 die Weiterbildung zur Diabetesassistentin abgeschlossen hat.

Was genau macht eigentlich eine Diabetesassistentin?

Hildebrandt: „Als Diabetesassistentin kümmere ich mich mit meinem Team um die Schulung von Patienten hinsichtlich ihrer Diabeteserkrankung. Also genauer: Wann, wie viel und wo muss ich Insulin spritzen? Was gibt es bezüglich der Ernährung und der Medikamentengabe zu beachten? Dabei versuche ich den Patienten immer auch die Notwendigkeit von Selbstmanagement und Eigenverantwortung hinsichtlich der Erkrankung zu vermitteln. Und vor allem auch wie wichtig regelmäßige Bewegung ist.

Weiterhin schaue ich mir die Füße der Patienten an, um anhand des Pulses und der Empfindungsfähigkeit für Berührungen zu kontrollieren, ob Anzeichen für ein Diabetisches Fußsyndrom bestehen.“

Wie sieht Ihr typischer Tagesablauf aus?

Hildebrandt: „Hauptsächlich besteht meine Arbeit darin, Patienten mit Diabetes mellitus zu beraten, zu schulen und Hilfestellung zu geben. Dafür gehe ich über die Stationen und bespreche mit den Pflegekräften, welche Patienten meine Unterstützung benötigen. In dem Zusammenhang möchte ich auch erwähnen, wie toll die Zusammenarbeit mit den Ärzten und den Pflegekräften funktioniert.

Natürlich ist auch bei meinem Job ein wichtiger Teil die Dokumentation.“

Wofür braucht man eine Diabetesassistentin im Haus?

Hildebrandt: „Wir wurden erneut von der Deutschen Diabetes Gesellschaft zertifiziert als „Klinik für Diabetespatienten geeignet“. Für diese Zertifizierung sind bestimmte personelle Voraussetzungen nötig. Außerdem sind wir dazu verpflichtet, alle Patienten, die bei Aufnahme einen Blutzuckerwert von über 200 aufweisen, anzuschauen. Das heißt, ich mache die Voranamnese. Wichtig in dem Zusammenhang ist auch zu wissen, dass die meisten Patienten nicht mit der Hauptdiagnose Diabetes zu uns ins Krankenhaus kommen, sondern diese meist die Nebendiagnose darstellt. Diese Patienten sind daher immer froh, dass hier bei uns im Krankenhaus jemand ist, der sich ausschließlich um den Diabetes kümmert.“