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Unser Hernienzentrum wurde zum zweiten Mal ausgezeichnet

Unser Hernienzentrum wurde zum zweiten Mal ausgezeichnet:

Kai Etzkorn, komm. Chefarzt der Klinik für Allgemein-und Viszeralchirurgie, Dr. Richard Klatt, Leitender Oberarzt und Oberärztin Annika Walter, freuen sich sehr über die erneute Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Allgemein-und Viszeralchirurgie zum „Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie“.

Bauchwand-, Leisten- und Narbenbrüche zählen zu den häufigsten operationspflichtigen Diagnosen weltweit. Rund 360.000 Operationen werden in Deutschland jährlich durchgeführt, somit sind Hernien die häufigste Krankheit in der Chirurgie. Bei jeder 8. Frau und jedem 4. Mann tritt im Laufe des Lebens eine Hernie auf. Ein Bruch – oder in medizinischer Fachsprache, eine Hernie – ist eine krankhafte, angeborene oder erworbene Lücke im Bereich der Bauchwandschichten, durch die das Bauchfell und Bauchorgane nach außen gleiten können.

Unser Hernienzentrum ist sowohl auf kleine als auch auf komplexe Bauchwandbrüche spezialisiert. Dabei werden offene Verfahren mit einem Leistenschnitt (Bruchverschluss durch Nähte oder Einlage eines Kunststoffnetzes), aber insbesondere endoskopische Techniken zur Einlage eines Kunststoffnetzes angewendet. Welche OP-Methode allerdings sinnvoll ist, hängt immer von der Lage und Größe der Hernie, als auch vom Alter der Patienten ab. Etzkorn: „Wir sind stolz darauf, dass die Rezidivrate unserer rund 450 Hernien-Operationen pro Jahr bei unter 1 % liegt. Mit dieser Zertifizierung haben wir erneut bewiesen, dass in unserer Fachabteilung eine große Expertise zur Behandlung von Weichteilbrüchen wie Leistenbrüchen, Narben- und Nabelbrüchen besteht.“