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Notfallpraxis im Ärztehaus

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St. Marien Krankenhaus
Werdener Straße 3
40878 Ratingen

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Unsere Hygienemaßnahmen

 

 

Hygienekommission

Um sämtliche Fachbereiche und Arbeitsschritte in unserem Haus ständig im Blick zu haben, wurde im Sankt Marien Krankenhaus bereits vor einigen Jahren eine eigene Hygienekommission installiert, die für die Überwachung und Installation von Hygienemaßnahmen verantwortlich ist. Gleitet wird dieses Gremium von unserem Hygienebeauftragten Arzt, Dr. Ansgar Keller. Unterstützt wird er von unserer Hygienefachkraft Rolf Wyes sowie von sämtlichen Chefärzten und Abteilungsleitungen unseres Krankenhauses.

Aktion "Saubere Hände"

Das Sankt Marien Krankenhaus beteiligt sich an der bundesweiten Kampagne "Saubere Hände". Im Rahmen der Aktion wird darauf hingewiesen, dass eine konsequente Händehygiene nicht nur verblüffend einfach realisiert werden kann, sie ist auch eine der effektivsten Maßnahmen im Kampf gegen Keime.

Deshalb sind in unserem Haus an zahlreichen Orten Spender für Händedesinfektionsmittel aufgestellt, zu deren regelmäßigen Benutzung wir herzlich einladen. So kann auch jeder Besucher einen ganz elementaren Teil zur Krankenhaushygiene beitragen.

Flächendeckende MRSA-Testung (Screening)

Über die gesetzlichen Vorschriften hinaus gehend, verfolgen wir im Sankt Marien Krankenhaus Ratingen den Weg, alle Patienten auf MRSA im Rahmen eines generellen Screenings zu prüfen. Auch wenn die Kassen eine derartige Überprüfung im Labor finanziell nicht unterstützen, möchten wir im Sinne unserer Patienten und Besucher diese höchstmögliche Hygienesicherheit anbieten.

Hierfür wird jedem Patienten ein Nasen/Rachen-Abstrich entnommen, mit dem eine mikrobiologische Untersuchung im Labor erfolgen kann. Das Labor kann dann zu folgenden Ergebnissen kommen

> MRSA negativ

Alles in Ordnung

> MRSA positiv (besiedlung)

In Absprache mit dem Hausarzt wird eine so genannte Sanierung, bspw. mit Hygienelotion, Nasensalbe, Gurgeln etc. durchgeführt. Die Einnahme von Antibiotika ist nicht notwendig, da der MRSA Keim bei Ihnen keine Erkrankung ausgelöst hat. 

> MRSA positiv (Infektion)

Der betroffene Patient ist Erkrankt. Eine Behandlung mit speziellen Antibiotika, gegen die noch keine Resistenz besteht, ist notwendig. Die Behandlung sollte bei Anzeichen einer Infektion unverzüglich erfolgen.

Isolations- und Schutzmaßnahmen

Wird bei Ihnen noch vor der stationären Aufnahme eine MRSA Besiedelung diagnostiziert, informieren wir Ihren Hausarzt, der dann eine Sanierung (siehe oben) bei Ihnen durchführt.

Wenn Sie bereits stationär bei uns aufgenommen wurden, ist eine entsprechende Isolierung notwendig. Ihr Zimmer sollte dann nur nach Rücksprache mit unserem Personal und unter Berücksichtigung spezieller Hygienemaßnahmen wie zum Beispiel Mund-/ Nasenschutz, Handschuhe und Schutzkittel betreten werden. Bei Einhaltung dieser Isolationsregeln können wir unter gleichzeitig optimalem Schutz für unsere Patienten und Besucher Ihre Behandlung und ggfs. Sanierung vom MRSA Keim durchführen.

Hygienebeauftragte Pflegerinnen und Pfleger

Regelmäßig werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Pflege im Bereich der Hygiene aus- und weitergebildet. Dies erfolgt nach den Kriterien der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention des Robert-Koch-Instituts (KRINKO). Die Absolventen dieser Weiterbildung, derzeit 12 Mitarbeiter in unserem Haus, erhalten ein entsprechendes Zertifikat und fungieren auf ihren Stationen als Hygienebeauftragte PflegerInnen.

Spezielle Gebäudereinigung nach dem HYSYST-Verfahren

Hierbei handelt es sich um ein bei uns angewandtes und innovatives Hygiene-System, das die Reinigungsprozesse im Haus sicherstellt und das Risiko von Infektionen deutlich minimiert. Hygienesiegel weisen den Patienten nach jedem Arbeitsgang auf die korrekt durchgeführte Reinigung hin, wobei das gesamte Zimmer, vom Lichtschalter bis hin zur Toilette, gekennzeichnet wird.