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Notfallpraxis im Ärztehaus

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St. Marien Krankenhaus
Werdener Straße 3
40878 Ratingen

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Gabriele Tacke, Patientenfürsprecherin

Sie erreichen mich Mittwochs von 15 bis 17 Uhr in der 4. Etage, direkt am Aufzug in Raum 4.01
und unter Tel: 02102/851-2113

Ich heiße Gabriele Tacke, verheiratet, habe zwei erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder. Seit 1953 lebe ich in Ratingen, bin hier also aufgewachsen und zur Schule gegangen. Gerne möchte ich mich in meiner Funktion als Patientenfürsprecherin vorstellen.

Von 1970 – 1974 habe ich an der Universität in Köln Wirtschaftswissenschaften, Warenverkaufskunde und Pädagogik studiert. 1972, noch während des Studiums, haben mein Mann und ich begonnen, am heutigen Adam-Josef-Cüpper-Berufskolleg zu unterrichten. Zunächst geschah das stundenweise. Nach der Referendarzeit bekamen wir 1976 beide eine Stelle an dieser Schule. Am 01.08.2009 wurde ich und ein Jahr später, mein Mann pensioniert. Ein langer Lebensabschnitt an dieser Schule ging für uns zu Ende.

1992 sprach die damalige Patientenfürsprecherin Frau Hannelore Scholz-Schneider mich an, ob ich dieses Ehrenamt am St. Marien Krankenhaus Ratingen nicht übernehmen möchte, da sie sich aus dem Amt zurückziehen wollte. Nach kurzer Bedenkzeit sagte ich zu und wurde vom Beirat des Krankenhauses für dieses Amt bestimmt. Den ersten Sprechstunden habe ich schon leicht sorgenvoll entgegengesehen; wusste ich doch nicht ganz, was da auf mich zukam.

Da ich aber immer schon gerne mit und für Menschen gearbeitet habe, gewöhnte ich mich rasch daran, den Patienten bei der Schilderung ihrer Probleme in Ruhe zu zuhören, aufgebrachte Menschen zu beruhigen, die Sorgen und Nöte an die entsprechenden Stellen weiterzuleiten und gerechtfertigte Beschwerden sehr zügig mit den betroffenen Personen zu bearbeiten. Wichtig war und ist es mir auch immer noch, meine Funktion in diesem Krankenhaus bekannt zu machen.

Je schneller und besser Probleme, Missverständnisse und Aggressionen abgebaut werden, umso besser kann auch in unserem Krankenhaus gearbeitet werden, und umso besser ist auch das Ergebnis der Arbeit. Daher ist mir zum Abschluss noch folgendes wichtig: In allen Fällen, die mir vorgetragen werden, gehe ich nicht gegen Mitarbeiter des Krankenhauses vor, sondern versuche immer, die Probleme zum Wohle aller Beteiligten zu lösen.

Vieles ist in persönlichen Gesprächen im Beisein einer unabhängigen Person wie mir besser und schneller zu bereinigen, als wenn sich die Wut langsam anstaut. Bisher habe ich es noch nie bereut, diese ehrenamtliche Tätigkeit übernommen zu haben. Ich komme immer gerne und kenne zahlreiche Mitarbeiter des St. Marien Krankenhauses aus persönlichen Gesprächen. Hoffentlich kann ich noch lange dieses Amt ausüben. Ich würde mich freuen.

Wie kann ich Ihnen helfen?

Patientenfürsprecher/innen arbeiten ehrenamtlich in Krankenhäusern. Sie sind unabhängig und nicht weisungsgebunden. Sie unterstützen Patienten bei Problemen und Beschwerden gegenüber dem Krankenhaus. In regelmäßigen Sprechstunden in Räumlichkeiten des Krankenhauses haben die Patienten/innen die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen. Grundlage für die Arbeit und Aufgaben der Patientenfürsprecher/innen bildet das Landeskrankenhausgesetz Nordrhein Westfalen.

Das Gesetz führt dazu aus: „Der Patientenfürsprecher prüft Anregungen und Beschwerden der Patienten und vertritt deren Anliegen. Er kann sich mit Einverständnis des betroffenen Patienten jederzeit und unmittelbar an die zuständigen Stellen wenden. Der Patientenfürsprecher hat alle Sachverhalte, die ihm in dieser Eigenschaft bekannt werden, vertraulich zu behandeln.