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St. Marien Krankenhaus
Werdener Straße 3
40878 Ratingen

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Zertifikat "Babyfreundlich" feierlich überreicht

Michaela Salz (Stationsleitung), Gisela Meese (WHO/Unicef), Dr. Stefan Kniesburges (Chefarzt), Kunigunde Seven (Ltd. Hebamme)

Die Geburtshilfe im Sankt Marien Krankenhaus Ratingen erhielt heute Abend das Qualitätssiegel „Babyfreundlich“. Damit ist das Haus die 100. zertifizierte Klinik dieser Art in Deutschland. „Geburtskliniken mit dieser Auszeichnung verwirklichen die so genannten ‚B.E.St.-Kriterien‘, die auf den internationalen Vorgaben von WHO und UNICEF beruhen. B.E.St. steht dabei für Bindung, Entwicklung und Stillen“, betonte die Geschäftsführerin der WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundlich“, Gisela Meese, im Rahmen der Übergabe des Auszeichnungs-Zertifikats.

Diese Kriterien seien wissenschaftlich fundiert und ermöglichten die effektive Förderung der Bindung zwischen Mutter und Kind, der kindlichen Entwicklung und des Stillens. „Die Auszeichnung eines Hauses als `Babyfreundliche Geburts- oder Kinderklinik´ dokumentiert die hervorragende Betreuungsqualität und die Förderung des innigen Kontaktes zwischen Mutter und Kind. `Babyfreundlich´ steht für Qualität in der Geburtshilfe“. Dies sei letztlich für viele werdende Eltern ein wichtiges und entscheidendes Argument, ihr Kind dort zur Welt zu bringen.

Das Sankt Marien Krankenhaus in Ratingen gehört jetzt zu den 100 Babyfreundlichen Geburts- und Kinderkliniken bundesweit und ist das 27. Haus in Nordrhein-Westfalen mit dem internationalen Qualitätssiegel.

Große Freude als 100. Babyfreundliche Geburtsklinik / hohe Identifikation mit Klinik

„Diese Anerkennung, mit der die besonderen Leistungen unserer babyfreundlichen Geburtshilfe bei der Betreuung von Mutter und Kind gewürdigt werden, ist eine große Freude für uns“, betonte Dr. med. Stefan Kniesburges, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Sankt Marien Krankenhaus Ratingen. Die Klinik verwirkliche die Anforderungen der B.E.St.-Kriterien für eine „Babyfreundliche Geburtsklinik“ auf hervorragende Weise in der täglichen Arbeit.

Man habe in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen, um die B.E.St.-Kriterien zu erfüllen. „Bei der Auditierung ist deutlich geworden, dass es allen beteiligten Berufsgruppen sehr wichtig ist, den Müttern und Eltern einen guten Bindungs- und Stillstart zu ermöglichen. Daran zeigt sich das besondere Engagement aller Mitarbeiter, die Identifikation mit der Klinik und dem babyfreundlichen Konzept“, unterstrich der Chefarzt. Die Eltern auf Station hätten sich für die Geburt ihres Kindes bewusst das Sankt Marien Krankenhaus Ratingen ausgewählt. „Besonders gelobt wird beu uns die geduldige und gute Begleitung bei der Geburt und die zugewandte Beratung der jungen Familien auf der Wochenstation“, betonte der Chefarzt abschließend.

Die WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundlich“

Die WHO/UNICEF-Initiative setzt sich für die Verbreitung des Qualitätssiegels „Babyfreundlich“ in Deutschland ein und zertifiziert Geburts- und Kinderkliniken. Grundlage der Zertifizierung sind die B.E.St.-Kriterien. Wenn Kliniken diese Kriterien nachweislich in ihrer Routine umgesetzt haben, erhalten sie das Qualitätssiegel „Babyfreundlich“. Babyfreundliche Einrichtungen sind auch an der Auszeichnungsurkunde von WHO und UNICEF mit dem Picasso-Motiv „Maternité“ zu erkennen. Dieses wird künftig auch im Krankenhaus an der Werdener Straße gut zu erkennen sein.

Für werdende Eltern ist dies eine wertvolle Orientierungshilfe bei der Auswahl einer geeigneten Klinik. In Deutschland sind bereits 130 Geburts- und Kinderkliniken Mitglied der Initiative, 100 davon sind als „Babyfreundlich“ zertifiziert. Nach aktuellen Studien begünstigen sie die Mutter-Kind-Bindung.