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St. Marien Krankenhaus
Werdener Straße 3
40878 Ratingen

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Krankenhaus mit DIN ISO Zertifikat ausgezeichnet

v.l.: Chefarzt Dr. Ansgar Keller, Chefarzt Dr. Christian Marx, Chefarzt Dr. Stefan Kniesburges, Alexander Hammer (Stellv. Geschäftsführer), Ralf Hermsen (Geschäftsführer), Chefarzt Prof. Dr. Matthias Peiper, Chefarzt Dr. Markus Freistühler, Daniela Beyer-Henn (Pflegedirektorin), Margarita Ademi (Qualitätsmanagement) Foto: Sankt Marien Krankenhaus/AB

Unter der etwas sperrigen Bezeichnung „DIN EN ISO 9001:2015“ verbirgt sich ein weltweit  verbreiteter und gültiger Standard, um Organisations- und Managementprozesse nach definierten Qualitätskriterien zu erfüllen.

Ob in der Industrie oder bei Dienstleistungen – mithilfe der DIN ISO Standards wollen Unternehmen und Organisationen ihre Prozesse so optimieren, dass sie in bestmöglicher Qualität angeboten werden können. Nicht anders verhält es sich im Gesundheitswesen, wo sich diese Norm seit nunmehr einigen Jahren beispielsweise in Krankenhäusern und auch Arztpraxen zum zentralen Qualitätsstandard entwickelt hat.

Auch im Sankt Marien Krankenhaus Ratingen hatte man sich deshalb dazu entschlossen, eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 anzustreben. Beginnend mit einer überaus intensiven Vorbereitungszeit von rund 18 Monaten wurde anschließend eine externe Prüfungsgesellschaft beauftragt, die Prozess- und Organisationsstrukturen anhand der DIN ISO Kriterien zu überprüfen. Im Rahmen einer solchen Überprüfung gilt es, innerhalb von 40 Kategorien insgesamt mehrere Hundert Einzelkriterien zu erfüllen.

„Diese vorgeschriebenen Einzelkriterien müssen ausnahmslos alle erfüllt werden. Dementsprechend hoch ist auch der Arbeitsaufwand, der für eine erstmalige Zertifizierung zu leisten ist“, so die Qualitätsmanagementbeauftragte des Sankt Marien Krankenhauses, Margarita Ademi, mit Blick auf die Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Um die geforderte Kriterienerfüllung auch objektiv feststellen zu können, haben zum Ende des vergangenen Jahres drei unabhängige Prüfer an zwei Tagen alle Abteilungen des Sankt Marien Krankenhauses - vom OP über die Notaufnahme, bis hin zur Pforte - begutachtet und dabei insgesamt 65 Interviews mit den jeweils verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt.

„Eine solch intensive externe Begutachtung haben wir angestoßen, um sowohl zu erfahren, wo wir bereits sehr gut organisiert sind, als auch um zu erkennen, an welchen Stellen noch Handlungsbedarf besteht. Diese Optimierungen führt man dann im Vorfeld einer Qualitätsüberprüfung gewissenhaft durch, da ansonsten auch kein Qualitäts-Zertifikat ausgestellt wird“, erklärt der Projektleiter des Zertifizierungsprozesses am Sankt Marien Krankenhaus, Alexander Hammer (Stellv. Geschäftsführer / Prokurist).

Als nun das Ergebnis im Krankenhaus an der Werdener Straße in Ratingen eintraf, staunte man dort nicht schlecht. Nicht nur, dass das Sankt Marien Krankenhaus die Zertifizierung zur großen Freude der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestanden hatte, es gab darüber hinaus nicht eine einzige Abweichung bei den einzelnen Qualitätskriterien, was für eine erstmalige Zertifizierung ein außergewöhnlich gutes Ergebnis ist.

Darüber freut sich natürlich auch der Geschäftsführer, Ralf Hermsen: „Das Ergebnis der Zertifizierung, auf das wir wirklich sehr stolz sind, ist letztlich das Resultat der intensiven Arbeit unseres gesamtem Teams. Diese externe Überprüfung hilft uns dabei, zu jeder Zeit in jeder Abteilung die bestmögliche Qualität für unsere Patientinnen und Patienten anbieten zu können“.

Dabei wolle man aber nicht „stehen bleiben“, sondern an stetiger Weiterentwicklung des Sankt Marien Krankenhauses arbeiten. Nicht umsonst sei es Teil der DIN ISO Zertifizierung, dass diese jedes Jahr erneut überprüft wird. Alle drei Jahre stehe zudem die große Re-Zertifizierung an.