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Einsatz für Krankenhaus-Investitionen

Am Montagabend (06.02.17) luden die Krankenhäuser im Kreis Mettmann im Rahmen des „Bündnisses für gesunde Krankenhäuser NRW“ in die Kreisstadt Mettmann, um unter Mitwirkung von NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens über die finanzielle Unterstützung der regionalen Krankenhäuser durch den Gesetzgeber zu diskutieren. Aus Ratingen waren für die St. Marien-Krankenhaus GmbH unter anderem Beiratsvorsitzender Rolf Theißen sowie Geschäftsführer Ralf Hermsen vor Ort.

Im Vorfeld der Veranstaltung hatte das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) im Auftrag der Krankenhausgesellschaft NRW (KGNW) herausgefunden, dass alleine im Kreis Mettmann jährlich ein Finanzloch von rund 15 Millionen Euro besteht. Geld, das nötig wäre, um dringende Investitionen in die Krankenhaus-Infrastruktur zu tätigen. Über die Jahre hat sich so im Kreisgebiet ein Investitionsstau von nunmehr 236 Millionen Euro angehäuft.

Zum Verlauf der Diskussionsveranstaltung erklärt der Geschäftsführer des Sankt Marien Krankenhauses Ratingen, Ralf Hermsen: „Wir als Krankenhäuser haben deutlich gemacht, dass es uns zwar durch große Kraftanstrengungen gelingt, trotz der mangelhaften Unterstützung durch das Land NRW eine hochwertige Patientenversorgung sicherzustellen, jedoch gleichzeitig große Herausforderungen warten, die wir bei der Infrastruktur dringend angehen müssen. Beispielhaft möchte ich die Themen Digitalisierung und Hygiene nennen. Wir wünschen uns hier ein Sofortprogramm der Landesregierung, ähnlich wie es für die Sanierung von Schulgebäuden mit Hilfe der NRW-Bank zuletzt angegangen wurde“.

Darüber hinaus wurde auch deutlich, dass Investitionen in die Infrastruktur der Krankenhäuser aus zweierlei Sicht richtig und wichtig sind. Zum einen, weil es unser Anspruch ist, den Patienten die modernste und bestmögliche Medizin anbieten zu können. Zum anderen, weil dies auch der regionalen Wirtschaft zu Gute kommt, mit Blick auf das Handwerk und die Sicherung der Arbeitsplätze in den Krankenhäusern.